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Suchterkrankungen

Im folgenden möchten wir Ihnen gerne einen kurzen Einblick geben in die Behandlung verschiedener Suchterkrankungen, wie sie an unseren Kliniken durchgeführt wird:

Alkoholismus, Rauschgiftsucht

 

Alkoholismus

1. Persönliches Gespräch mit dem Arzt (kostenlos). Im Verlauf des Gesprächs mit dem Arzt stellt dieser das Stadium der Abhängigkeit fest, das Vorhandensein von somatischen und psychischen Begleiterkrankungen, es wird ein Behandlungsprogramm erstellt und die Dauer der Behandlung festgelegt.

2. Hospitalisierung: Normalerweise erfolgt die Behandlung für 7 Tage auf stationärer und 12 Monate auf ambulanter Ebene. Die Behandlung beginnt mit der Diagnostik (Analysen, Befragungen, Psychodiagnostik mit Hilfe von Tests), danach beginnt die Detoxikation (Verwendung von Infusionen, Vitaminen, Präparaten zum Schutz der Leber und Sedativen). Dies ermöglicht die Umgehung von Entzugserscheinungen (Schlaflosigkeit, Unruhe, Tremor, Hypertension, Tachikardie...). Nach der Detoxikation, wenn sich der physische und psychische Zustand des Patienten stabilisiert, beginnt die Therapie zur Beseitigung des Wunsches nach Alkohol und der Notwendigkeit Alkohol zu trinken:

  • Aversivtherapie (Schaffung eines Negativreflexes, ausgelöst durch Geruch und Geschmack von Alkohol, Widerwille gegen Alkohol)
  • Informationstherapie (mit der Hilfe von Apparaten zur audio-visuellen Stimulation des Patienten wird eine Gleichgültigkeit gegenüber Alkohol hervorgerufen)
  • Pharmakologische Blockade mit Disulfiram. Disulfiram (ein Medikament, das eine unangenehme Reaktion bei der Einnahme von Alkohol auslöst) gibt es in Form von Tabletten und als Injektion. Die Klinik rät dem Patienten, sich für die Dauer von 12 Monaten durch Disulfiram zu schützen.

3. Die ambulante Etappe - dauert zwei Monate, einschlieβlich der verpflichtenden monatlichen Kontrollen, bei denen der Arzt die unterstützende Therapie korrigiert (Psychostabilisatoren, Mittel zur Unterdrückung des Wunsches nach Alkohol, Antidepressiva). Der Zustand des Patienten wird bewertet, die soziale und psychologische Anpassungsfähigkeit. Die Blockade wird verlängert. Die Kontrolle dauert 30-40 Minuten. Zur Kontrolle kommt der Patient mit einer verantwortlichen Person- einem Mitglied der Familie – und füllt ein Formular zum seinem Zustand aus.

Auβerplanmäβige Kontrollen – im Falle einer Zustandsänderung (Depression, Nervosität, Rückkehr des Wunsches nach Alkohol, Probleme mit dem Implantat). Die Patienten sind verpflichtet, die Klinik umgehend davon in Kenntnis zu setzen. Danach legt der Arzt die weitere Behandlungstaktik fest.

Ein solches Programm schlieβt erprobte, effektive Methoden ein (Aversivtherapie, pharmakologische Blockade), die gute Wirkung gezeigt haben, und Errungenschaften der modernen Medizin (Campral, Psychotherapie), die eine Steigerung der Heilungsrate ermöglicht haben. Zwölf Monate ambulante Behandlung ermöglichen, dass der Arzt mit dem Patienten in Kontakt bleiben kann und die Abstinenz leicht und angenehm ist.

Behandlungskosten:

7-10 Tage stationär + 12 Monate ambulant 1500-2000 Euro
Depo-Injektion mit Disulfiram (hält einen Monat) 100 Euro
Implantat Disulfiram (hält 2 Monate) 200 Euro

ANMERKUNG: Das Behandlungsprogramm beinhaltet ein Implantat für zwei Monate oder zwei Injektionen für je einen Monat. Jedes weitere Implantat oder jede weitere Injektion wird zusätzlich berechnet!

 

Rauschgiftsucht

Es gibt einige Behandlungsphasen. Die erste Phase ist die stationäre Phase, die voraussetzt, dass der Patient 24 Stunden am Tag im Krankenhaus verbringt. Die stationäre Behandlung ist geschlossen und die Einhaltung der Hausordnung ist verbindlich. Wenn sich der Zustand des Patienten stabilisiert, kann er mit dem Psychologen Spaziergänge machen, Besuch empfangen, Übungen machen. Die Einnahme jeglicher psychoaktiven Substanzen, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, sowie das Verlassen der Klinik ohne Begleitung durch das Personal sind streng verboten.

1. Die Behandlung beginnt mit der Diagnostik (Blutanalysen, Tests, mit denen das Niveau der Abhängigkeit festgestellt wird, das Bestehen von Depressionen). In den ersten Tagen findet die Detoxikation statt, die die Entzugserscheinungen beseitigt und der Organismus wird von den psychoaktiven Substanzen gereinigt. Während der Detoxikation werden Infusionen, Präparate, die die Entzugserscheinungen beseitigen, Sedative und Beruhigungsmittel angewendet. Die Abwesenheit von Entzugserscheingungen ist ein Kriterium bei der erfolgreichen Detoxikation (das heiβt, es kommt nicht zu Durchfall, Übergeben, Schmerzen, Unruhe usw.).Am Ende der Detoxikation kann der Patient Naltrexon (Nalorex, Revia, Antaxon) und Blocker einnehmen, die das Aufreten von Entzugserscheinungen verhindern.

2. Gegen Ende der Detoxikation verstärken sich für gewöhnlich die psychischen Entzugserscheinungen (Nervosität, obsessive Gedanken an die Drogen, wechselhafter Gemütszustand, Schlaflosigkeit). Deshalb wird die übrige Zeit daruf verwendet, die psychische Abhängigkeit zu bekämpfen. In dieser Phase wird die Methode der pharmakologischen Korrektur angewendet, Informationstherapie, und es werdn Apparate für die Physiotherapie verwendet. Es werden Maβnahmen zur Steigerung der Imunität getroffen und zur Regeneration der Zellen im Organismus. Normalerweise stabilisiert sich der psychische Zustand des Patienten während der stationären Behandlung (der Wunsch nach Rauschgiften, Nervosität und Depressionen verschwinden, Schlaf und Appetit verbessern sich). Vorgesehen sind auch Gruppenpsychotherapie, Yoga, Massagen, Spaziergänge, Gymnastik und Tischtennis.

3. Am Ende der Behandlung ist eine pharmakologische Blockade durch ein Implantat mit Naltrexon vorgesehen. Der Sinn dieser Prozedur besteht darin, dass durch die Wirkung des Naltrexon die Rezeptoren für Opiate blockiert werden und die Einnahme von Heroin, Trodon oder Methadon nicht den gewohnten Effekt der Euhorie bringt und damit keinen Rückfall bedeutet. Jeder Versuch Drogen trotz des Implantats einzunehmen ist sogar gefährlich, denn er kann zu einem Koma als Folge von Überdosierung, zu Gehirnschwellungen, Paralyse oder Atemnot führen.

4. Nachdem der Patient aus der Klinik entlassen wird, beginnt die ambulante Phase, die ein Jahr dauert. Der Patient nimmt die Medikament ein, die ihm in seinen Entlassungspapieren verschrieben wurden und hält alle Regeln der ambulanten Behandlung ein. Er kommt einmal im Monat zur Kontrolle in die Klinik. Im Fall von Gemütszustandsveränderungen, Depressionen oder der Rückkehr des Wunsches nach Rauschgift wendet sich der Patient sofort an die Klinik, damit er zusätzliche Instruktionen erhält. Wenn das erste Implantat seine Wirkung verliert, wird das nächste eingesetzt, das allerdings zusätzlich bezahlt werden muss. Wir führen diese Art der Behandlung in unserer Klinik schon längere Zeit durch und wenn der Patient und seine Familie gut mit uns zusammenarbeiten, erzielen wir ausgezeichnete Resultate (das ersehen wir aus unseren Umfragen, die unsere Patienten und ihre Eltern ausfüllen).

Der Patient kann in Abhängigkeit von seinen finanziellen Möglichkeiten oder anderer Motive verschiedene Behandlungsprogramme erhalten.

Behandlungskosten:

1. Die Behandlung der physischen Abhängigkeit, schmerzlose und angenehme Detoxikation, die mindestens 3 Monate dauert und ab 1000 Euro kostet, in Abhängigkeit von der Dosis, Substanz und den gesundheitlichen Problemen:

a) Die normale Detoxikation – soweit keine erschwerenden somatischen und psychischen Erkrankungen vorliegen, bei einer Heroindosis von bis zu 2 Gramm. Dauer: 2-3 Tage. Kosten: 1000 Euro.

b) Spezielle, verlängerte Detoxikation (bei Patienten, die an erschwerenden somatischen oder psychischen Erkrankungen leiden und deren Heroindosis bei über 2 Gramm liegt). Anwendung starker Antagonisten (Methadon, Kompensan, Substidol oder andere Substanzen mit verlängerter Wirkung). Kombinierte Anwendung von Opiaten, Benzodiazepin oder anderen psychaktiven Substanzen. Dauer: 5-6 Tage. Kosten: 1500 Euro.

2. Blockierung der Opiatrezeptoren durch ein Naltrexon-Implantat, um einen Rückfall zu verhindern:

  • für einen Monat 200 Euro
  • für zwei Monate 400 Euro
  • für drei Monate 500 Euro
  • für sechs Monate 1800 Euro
  • für zwölf Monate 2500 Euro

3. Die komplexe Behandlung von physischer und psychischer Rauschgiftabhängigkeit schlieβt die schmerzlose Detoxikation, die Behandlung der Abhängigkeit, der obsessiven Gedanken und Erinnerungen an Drogen ein (14 Tage), sowie das Implantat, dass die Opiatrezeptoren blockiert für die ersten zwei Monate und die ambulante Therapie, die 12 Monate dauert, und deren Ziel der Kampf gegen einen möglichen Rückfall ist (ab 5000 Euro in Abhängigkeit von der Substanz).

Auf Wunsch des Patienten kann ein individuelles Behandlungsprogramm für begleitende somatische und psychische Störungen zusammengestellt werden.

© Spezialklinik „Dr. Vorobiev“

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